DMFV begrüßt Entscheidung des Bundesrats

DMFV begrüßt Entscheidung des Bundesrats

In seiner heutigen Sitzung hat der Bundesrat über die Novellierung der Luftverkehrsordnung entschieden. Die Länderkammer folgte dabei einem Änderungsantrag des Bundesrats-Verkehrsausschusses und stimmte der von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) vorgelegten „Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten” nur unter der Maßgabe von substantiellen Änderungen zu. Der von den Vertretern des Landes Nordrhein-Westfalen formulierte Änderungsantrag sieht im Kern vor, zu dem mit den Interessenverbänden im Herbst 2016 erzielten Kompromiss zur Novellierung der Luftverkehrsordnung zurückzukehren. Jetzt ist die Bundesregierung gefordert, der Verordnung mit den Auflagen der Länderkammer zuzustimmen oder es bei den aktuell gültigen Regelungen zu belassen. Die Novelle der Luftverkehrsordnung wäre dann bis auf Weiteres gescheitert.

Durch den heutigen Beschluss der Länderkammer wird der intensive, weit mehr als ein Jahr andauernde Kampf der Modellflugszene und des Deutschen Modellflieger Verbands (DMFV) belohnt. In unzähligen Gesprächen und hartnäckigen Verhandlungen wurde eine ausnahmslose Flughöhenbegrenzung von 100 Metern verhindert, die zu Beginn der Proteste als unverhandelbar galt. Dementsprechend zufrieden ist man beim DMFV. „Wir begrüßen die heutige Entscheidung des Bundesrats ausdrücklich”, freut sich Hans Schwägerl, Präsident des Deutschen Modellflieger Verbands. „Auf diese Weise hat der Modellflug in Deutschland wieder eine Zukunft und eine sinnvolle Balance zwischen den Sicherheitsinteressen der Bundesregierung sowie den Belangen von hunderttausenden unbescholtenen Modellfliegern kann gewahrt bleiben.”